"Herkömmliche Medizin"
Dieser Begriff soll im Rahmen unserer Internetseite synonym stehen für die Art medizinischer Behandlung, welche in ärztlichen Praxen in aller Regel zur Anwendung kommt.
Ihre Vorgehensweise gründet sich auf die Virchowsche Zellularpathologie und seit neuerer Zeit auch auf die sogenannte evidenzbasierte Methode. Aus diesem Blickwinkel heraus wird Krankheit als eine Störung einzelner Körperzellen betrachtet. In der Regel werden chemische Substanzen verwendet.
Diese herkömmliche Medizin kennt derzeit keine Heilmittel für Arthrose. Deshalb kann der Arzt nur die auftretenden Symptome lindern. Hierzu werden insbesondere Schmerzmittel (Analgetika) und entzündungshemmende Mittel (Antiphlogistika ) verwendet.
Da auf solchem Weg keinerlei heilende Wirkung erzielt werden kann ist der weitere Untergang der Knorpelsubstanz vorprogrammiert. Früher oder später ist ein Gelenkersatz die einzige verbleibende Möglichkeit, dem inzwischen chronisch gewordenen Schmerz beizukommen.
"Ganzheitliche Medizin"
ist als Begriff nicht exakt definiert. Im Rahmen dieser Homepage soll durch ihn folgender minimaler Betrachtungsrahmen abgegrenzt werden:
- Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
- Die elementaren Bestandteile dieses "Ganzen" sind mindestens:
- der substanzielle Körper (Zellen, Gewebe, Flüssigkeiten, etc.)
- der einfache energetische Körper (Energiemeridiane, reflektorische Zonen, etc.)
- der einfache mentale Körper (Bewusstsein, Emotionales, Unbewusstes, etc.) - Krankheit ist nicht nur Störung in einem dieser Teilbereiche, sie ist zuvorderst auch durch mangelnde Einbindung des Teilbereichs in das Ganze bedingt.
Netzwerk Körper
Ganzheitlich gesehen, stellt unser Körper ein System vernetzter Einzelbausteine dar. Durchaus kann jeder Einzelaspekt für sich isoliert einer Störung unterliegen. Dies vor allem dann, wenn die Ursache in einem äusseren Faktor zu finden ist. Nach einiger Zeit jedoch werden zwangsläufig auch andere Bausteine mit beeinflusst. Umgekehrt können Einzelbausteine vom System her gestört werden. Dies geschieht aufgrund falscher Impulse und Rückkoppelungsmechanismen.
Wichtige Regulationsfaktoren im System sind:
- Grundgewebe
- Säure - Basen - Haushalt
- Sympathikus / Parasympathikus
- Zelluläre und Immunologische Abwehr
Grundgewebe
Die spezialisierten Organgewebe (Haut, Niere, Leber, Nerven, etc.) sind bekannt. Weniger bekannt ist die Existenz eines Gewebes , welches schon im frühesten Stadium des sich entwickelnden Embryos entsteht. Es ist das Grundgewebe. Auch deswegen so benannt, weil es gewissermassen den Boden bildet auf dem sich die spezialisierten Gewebe entwickeln werden. Prof. Dr. Alfred Pischinger hat zu diesem Thema ausgiebig geforscht.
Grundgewebe findet sich in allen Bereichen des Körpers. Es ist zwischen die Organzellen und Kapillargefäße gelagert und sorgt für die gleichmässige Verteilung der von diesen herantransportierten Nährstoffe. Andererseits nimmt es zunächst sämtliche Abfallstoffe der Organzellen auf und transportiert sie an die Kapillaren zurück. Von dort werden sie abtransportiert..
Das Grundgewebe ist Zielgebiet gewebsregulierender Nervenimpulse, wesentlicher Bereich des Säure-Basen-Gleichgewichts und Kampfarena der Abwehr. Prof. Alfred Pischinger hat dazu grundlegende Forschungen betrieben. Seine Erkenntnisse bilden die Grundlage der hier beschriebenen Therapie.
Übersäuerung
Um die Organzellen zu ernähren müssen Nährstoffe über die Blutgefäße an die Organgewebe herantransportiert werden. Das Grundgewebe verteilt diese an die Organzellen. Die Organzellen produzieren Abfallstoffe welche vom Grundgewebe zurück zu den Kapillaren geführt werden müssen. Übersäuerung im Gewebe tritt ein, sobald der Abtransport solcher "Schlacken" ins Stocken gerät!
Dieser Aspekt eines gestörten Säure-Basen-Haushalts ist den wenigsten geläufig. Bekannter ist das Thema Übersäuerung aus dem Blickwinkel der Ernährung. Es gibt Nahrungsmittel bei deren Verstoffwechslung mehr Säuren ("Schlacken") entstehen als bei anderen.
Für die Behandlung chronischer Beschwerden sind beide Aspekte wichtig da sie sich gegenseitig beeinflussen.